Freitag, 12. Oktober 2012

„Geld ist ein Arschloch.“*)100 Jahre Existenzangst



 Das Schrank-Stipendium präsentiert eine neue Stipendiatin:
 
Katja Kullmann liest Texte über Geld.

... eine literarische Prekaritäts-Revue mit Texten von 1920 bis heute – und im Anschluss eine Diskussion

Do., 18. Oktober | 19.30 Uhr | afip | offenbach/main

➜  Die Autorin Katja Kullmann liest Texte, in denen es ums Geld geht – ums Shoppen und ums Hungern – ums Verprassen und ums Nichthaben. Vom Roman bis zum Zeitungsbericht – von den 20er Jahren bis heute – von der alten Bohème-Heldin bis zur modernen Sex’n‘-Trash-Künstlerin – von der Hartz- bis zur Macchiato-Mutter – von der Managerin bis zur Sex-Arbeiterin: Geld schmeckt immer seltsam.

➜  Im Anschluss: Gespräch mit Gästen und Publikum   
Shades of Grey: Wie viele Farbtöne hat die Armut? | Tut Armut weniger weh, wenn man gebildet ist? | Gibt es spezifisch „weibliche“ oder „männliche“ Formen von Prekarität? | Macht ein prekäres Leben einem zu einem besseren Menschen? | Hat die/der Prekäre immer Recht? | Brauchen wir Lehrstühle für Überlebenskunst? | Kann man einen Menschen lieben, der reich ist? | Will irgendjemand wirklich einen Audi A3 haben?

„Geld ist ein Arschloch“ *) = Zitat aus Katja Kullmanns Buch „Echtleben. Warum es heute so kompliziert ist, eine Haltung zu haben“, Eichborn Verlag, 2011


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Veranstaltungsort:
afip – akademie für interdisziplinäre prozesse
ludwigstraße 112 (Goetheplatz)
offenbach am main
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